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Unsere Bestseller

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Von Grillern. Für Griller.

AMZBBQ steht für Grillzubehör, das hält, was es verspricht: Edelstahl statt Blech, Gusseisen statt Kompromiss. Was als Bestseller auf Amazon begann, ist heute eine eigenständige Marke – entwickelt mit Grillprofis, getestet an echten Grills. Und bald auch mit eigenen Grills im Sortiment.

Häufige Fragen rund ums Grillzubehör

Welches Grillzubehör braucht man wirklich?

Die ehrliche Antwort: deutlich weniger, als in den meisten Zubehör-Sets steckt. Wer regelmäßig grillt, kommt mit einer überschaubaren Grundausstattung sehr weit – vorausgesetzt, die Teile sind hochwertig.

Unverzichtbar sind aus unserer Sicht vier Dinge: hitzebeständige Grillhandschuhe mit langem Unterarmschutz, eine Grillzange, eine wetterfeste Abdeckung für die Zeit zwischen den Grillabenden und eine große Fläche zum Braten – also eine Plancha oder Grillplatte. Damit deckst du bereits den Großteil aller Zubereitungsarten ab.

Sobald du über Steaks und Würste hinausgehen willst, kommen zwei weitere Kategorien dazu: ein Dutch Oven aus Gusseisen für alles, was lange schmoren soll – Gulasch, Pulled Pork, Brot – und ein Pizzaschieber, wenn du deinen Grill auch als Pizzaofen nutzen möchtest. Beides erweitert den Einsatzbereich des Grills erheblich.

Worauf du dagegen getrost verzichten kannst: große Werkzeugsets mit zehn Teilen, von denen du drei nutzt, dünne Blechplatten, die sich beim ersten Einsatz verziehen, und Spezialformen, die zwischen Teig und heißer Fläche stehen. Qualität bei wenigen Teilen schlägt Quantität – gerade weil gutes Grillzubehör bei richtiger Pflege Jahrzehnte hält.

Edelstahl oder Gusseisen – was ist besser am Grill?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil beide Materialien unterschiedliche physikalische Eigenschaften haben – und damit unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Edelstahl leitet Wärme schnell und reagiert zügig auf Temperaturänderungen. Das ist genau das, was du beim Plancha-Grillen brauchst: Wenn Gemüse, Meeresfrüchte und Fleisch gleichzeitig auf der Platte liegen, willst du die Hitze kontrollieren können. Entscheidend ist dabei die Materialstärke. Platten unter drei Millimetern kühlen sofort ab, sobald kaltes Grillgut aufgelegt wird, und verziehen sich bei hoher Hitze dauerhaft. Ab etwa fünf Millimetern hat eine Edelstahlplatte genug Masse, um die Temperatur zu halten, und bleibt formstabil.

Gusseisen heizt langsamer auf, speichert die Wärme dafür sehr lange und gibt sie gleichmäßig ab. Deshalb ist es das Material der Wahl für Dutch Oven und Schmortöpfe: Ein Gericht, das drei Stunden über Glut schmort, würde in einem dünnwandigen Topf bei jedem Windstoß die Temperatur wechseln. Auch beim scharfen Anbraten spielt Gusseisen seine Stärke aus – die gespeicherte Energie sorgt für die Kruste, die dünneres Material nicht liefert.

In der Praxis ergänzen sich beide: eine massive Edelstahl-Plancha für alles Kleinteilige und Schnelle, ein gusseiserner Dutch Oven für alles, was Zeit braucht. Zusammen decken sie praktisch jede Zubereitungsart ab.

Was macht einen guten Dutch Oven aus?

Ein Dutch Oven – im Deutschen auch Feuertopf oder Schmortopf genannt – ist ein gusseiserner Topf mit schwerem Deckel, der über Glut, auf dem Grill oder im Backofen eingesetzt wird. Beim Kauf entscheiden vor allem vier Punkte über die Qualität.

Erstens: Ist der Topf bereits eingebrannt? Rohes Gusseisen muss vor dem ersten Gebrauch mehrfach einölt und erhitzt werden, damit sich die schwarze Schutzschicht bildet – die sogenannte Patina. Das kostet mehrere Stunden. Bereits eingebrannte Töpfe sind sofort einsatzbereit, und mehrfach eingebrannte Modelle starten mit einer dickeren, rostbeständigeren Schicht.

Zweitens: mit oder ohne Füße. Füße erlauben es, Briketts direkt unter den Topf zu legen – ideal für Lagerfeuer und Feuerschale. Ein flacher Boden macht den Topf dafür universell einsetzbar auf Grillrost, Herd, Induktion und im Backofen.

Drittens: Passgenauigkeit des Deckels. Ein Deckel, der sauber aufliegt, hält Feuchtigkeit im Topf. Genau das macht Schmorgerichte saftig und ist der Grund, warum Brot aus dem Dutch Oven eine bessere Kruste bekommt als aus dem Backofen.

Viertens: Zubehör und Größe. Ein Deckelheber sollte dabei sein – der Deckel wiegt mehrere Kilo und ist glühend heiß. Bei der Größe gilt als Faustregel etwa ein Liter pro Person plus Reserve; für Gruppen oder zum Brotbacken sind neun Liter eine gute Wahl.

Wie pflegt man Grillzubehör richtig?

Die Pflege unterscheidet sich je nach Material deutlich – und Fehler kosten hier schnell die Lebensdauer.

Gusseisen ist der anspruchsvollste, aber auch dankbarste Fall. Die dunkle Patina im Topfinneren ist kein Schmutz, sondern polymerisiertes Öl und wirkt als Rostschutz und natürliche Antihaftschicht. Deshalb gilt: Reinigung mit heißem Wasser und Bürste, kein Spülmittel, keine Spülmaschine, kein Einweichen über Nacht. Nach dem Reinigen vollständig trocknen – am besten kurz auf der Kochstelle – und hauchdünn mit hoch erhitzbarem Öl einreiben. Gelagert wird mit leicht geöffnetem Deckel, damit sich kein Kondenswasser bildet. Sollte doch einmal Rost entstehen: abschleifen, einölen, bei 250 Grad kopfüber eine Stunde in den Ofen – der Topf ist danach wieder wie neu.

Edelstahl ist deutlich unkomplizierter. Eine Plancha reinigt man am besten, solange sie heiß ist: Rückstände mit einem Grillspachtel abziehen, bei Angebranntem etwas Wasser aufgeben – der Dampf löst den Rest. Edelstahl ist säurebeständig und braucht keine Patina.

Textilien und Abdeckungen haben eine eigene Regel: Grillhandschuhe müssen vollständig trocknen, weil feuchtes Material Hitze deutlich schneller leitet. Und eine Grillabdeckung gehört niemals auf einen noch warmen Grill – die Restwärme erzeugt Kondenswasser unter der Plane und fördert genau den Rost, den die Abdeckung verhindern soll.

Kann man auf jedem Grill Pizza backen?

Grundsätzlich ja – und das Ergebnis ist meist besser als aus dem Backofen. Der Grund ist die Temperatur: Ein Haushaltsbackofen schafft 250 bis 280 Grad, ein geschlossener Gasgrill kommt mühelos auf 350 Grad und mehr. Pizza braucht genau das: viel Hitze in kurzer Zeit, damit der Boden knusprig wird, bevor der Belag austrocknet.

Drei Dinge sind dafür nötig. Erstens ein Deckel – ohne geschlossenen Garraum entsteht keine Oberhitze, und der Belag bleibt roh. Zweitens eine Fläche, die Hitze speichert: ein Pizzastein, eine Pizzastahlplatte oder eine massive Grillplatte. Direkt auf dem Rost bekommt der Boden Streifen statt einer gleichmäßigen Kruste. Drittens ein Pizzaschieber, um die Pizza überhaupt an ihren Platz zu befördern.

Der häufigste Fehler ist zu kurzes Vorheizen. Ein Pizzastein braucht mindestens 30 Minuten, um wirklich durchgeheizt zu sein – nicht nur oberflächlich heiß. Wer nach zehn Minuten die erste Pizza auflegt, wundert sich über den blassen Boden.

Beim Pizzaschieber lohnt sich die perforierte Variante: Überschüssiges Mehl fällt durch die Löcher, statt im Ofen zu verbrennen, und zwischen Teig und Schieber entsteht kein Unterdruck – die Pizza löst sich mit einem kurzen Ruck. Zusammen mit Hartweizengrieß statt Mehl als Trennmittel ist das die zuverlässigste Kombination gegen festklebenden Teig.