Dutch Oven mit oder ohne Füße – was passt zu dir?
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Wer einen Dutch Oven kauft, steht früher oder später vor dieser Frage: mit oder ohne Füße? Sie entscheidet darüber, wo du den Topf einsetzen kannst – und beide Varianten haben klare Stärken.
Mit Füßen – der Klassiker fürs offene Feuer
Die traditionelle Bauform: drei kurze Füße heben den Topfboden etwa fünf Zentimeter an.
Das ist der Sinn dahinter: Du kannst glühende Briketts direkt unter den Topf legen. Zusammen mit Briketts auf dem Deckel entsteht Ober- und Unterhitze – der Dutch Oven wird zum echten Backofen im Freien. Brot, Auflauf, Kuchen: alles, was Hitze von oben und unten braucht, funktioniert nur so richtig gut.
Ideal für: Lagerfeuer, Feuerschale, Grillen mit Briketts, Camping.
Der Nachteil: Auf einem Grillrost steht der Topf wacklig, auf einem Ceranfeld gar nicht. Und im Backofen brauchst du ihn erst gar nicht versuchen – er passt meist nicht auf den Rost.
Ohne Füße – der Vielseitige
Ein flacher Boden macht den Topf zum Allrounder.
Das kann er: Grillrost, Gasgrill, Backofen, Herdplatte, Induktion (Gusseisen ist magnetisch), Campingkocher. Überall dort, wo eine ebene Fläche gebraucht wird.
Ideal für: Alle, die hauptsächlich am Gasgrill oder in der Küche kochen und den Topf ganzjährig nutzen wollen.
Der Nachteil: Über offener Glut brauchst du zusätzlich einen Dreibein oder einen Rost – direkt in die Kohlen kannst du ihn nicht stellen, ohne dass die Hitze von unten zu stark wird.
Die ehrliche Entscheidungshilfe
Frag dich, wo der Topf die meiste Zeit stehen wird:
- Überwiegend Lagerfeuer, Feuerschale, Camping → mit Füßen
- Überwiegend Gasgrill, Backofen, Herd → ohne Füße
- Beides gleichermaßen → ohne Füße plus einen einfachen Kohlerost. Das ist die flexiblere Kombination.
Ein Hinweis aus der Praxis: Viele kaufen zuerst die Füße-Variante, weil sie „richtiger“ aussieht – und nutzen den Topf dann doch überwiegend am Gasgrill. Sei bei der Einschätzung ehrlich zu dir selbst.
Was du sonst noch beachten solltest
Ist der Topf schon eingebrannt?
Ein roher Gusseisentopf muss vor dem ersten Gebrauch eingebrannt werden: mehrfach einölen, erhitzen, abkühlen lassen – das kostet mehrere Stunden. Bereits eingebrannte Töpfe kannst du sofort verwenden. Bei mehrfach eingebrannten Modellen ist die Schutzschicht zudem dicker und robuster gegen Rost.
Ist ein Deckelheber dabei?
Der Deckel wiegt mehrere Kilo und ist glühend heiß. Ohne Deckelheber wird das Nachschauen zur Zitterpartie. Wenn keiner dabei ist, rechne ihn zum Preis dazu.
Welche Größe?
Als Faustregel: etwa ein Liter pro Person, plus Reserve. Für eine vierköpfige Familie sind 4 bis 6 Liter ausreichend; wer regelmäßig für Gruppen kocht oder Brot backen will, ist mit 9 Litern besser bedient.
Unser Dutch Oven 9L gibt es in beiden Varianten – mit Füßen für Glut und Briketts, ohne Füße inklusive Untersetzer für Grillrost und Backofen. Beide sind doppelt eingebrannt und sofort einsatzbereit, der Deckelheber ist jeweils dabei.